Zementestrich

Zementestrich setzt sich hauptsächlich aus Zement und einer Körnung aus Sand oder Kies zusammen. Deutschlandweit ist es der am häufigsten verwendete Estrich.

Für die Herstellung von Zementestrich wird als Bindemittel Zement verwendet. Dass Zementestrich so beliebt ist, liegt an seinen vielfältigen Einsatzbereichen und seiner Widerstandsfähigkeit: Er kann sowohl in Außen-, als auch in Innen- und Nassbereichen verlegt werden, in Garagen, Werkhallen, Bädern und Duschen. Wird er geschliffen und gefärbt, kann Zementestrich auch einen dekorativen Charakter haben und in Wohn- oder Verkaufsräumen als Boden dienen. Um die Bildung von Rissen zu vermeiden, wird der Estrich durch Fugen getrennt, wobei die Flächen jeweils nicht mehr als 40 qm betragen sollten. Außerdem sollte die Außentemperatur beim Einbau nicht weniger als 5 Grad Celsius betragen. Berücksichtigen sollte man auch, dass der Zementestrich eine lange Trocknungszeit von bis zu 30 Tagen haben kann. Erst wenn der Zementestrich vollständig ausgetrocknet ist, kann ein weiterer Bodenbelag darauf konstruiert werden. Dieser Trocknungszeit kann man aber mit Schnellestrich entgegenwirken, der mit zusätzlichen Beschleunigern angereichert ist. Schnellestrich ist innerhalb von 3 Tagen belegereif. Erst wenn der Zementestrich vollständig ausgetrocknet ist, kann ein weiterer Bodenbelag darauf konstruiert werden. Die Vorteile von Zementestrich liegen darin begründet, dass der Estrich sehr robust ist. Er ist feuchtigkeits- und frostbeständig und hält selbst starke Lasten aus. Er ist widerständig gegen Verschleiß, und die Oberfläche ist sehr griffig. Beim Aushärten des Estrichs wird dem Mörtel durch die Luft Feuchtigkeit entzogen, so dass sich das Material zusammenzieht.